Unser Besichtigungsprogramm hatten wir schon in Deutschland weitgehend festgelegt. Den Potala Palast wollen wir natuerlich unbedingt sehen. Es ist der Winterpalast des Dalai Lamas. Wenn er sich nicht im indischen Exil aufhalten wuerde, waere das seine Residenz. Der Aufstieg ist ziemlich anstrengend, denn es sind viele Stufen zu ueberwinden. Unser Fuehrer gibt uns eine Einfuehrung in den Tibetischen Buddhismus. Er ist selbst Tibeter und glaeubiger Buddhist. Der Palast besteht aus zwei Teilen, dem weissen Palast und dem roten Palast. Im weissen Palast befinden sich die Wohnraeume das Dalai Lama. Der rote Palast dient hingegen ausschliesslich religioesen Zwecken. Im Palast selbst koennen unter anderem die Graeber der Dalai Lama besichtigt werden. In seiner heutigen Form entstand der Palast unter dem fuenften Dalai Lama, der hier auch begraben liegt. Da man im Palast nicht Fotografieren darf, kaufe ich mir spaeter in einer Buchhandlung in Lhasa ein Buch ueber den Palast.
Neben dem Palast haben wir auch noch den Jokang-Tempel, die Kloester Drepung und Sera sowie als Hoehepunkt das Ganden-Kloster angeschaut. Bei diesen Besichtigungen wurden wir u. a. von einem aelteren Moench micht den Hausschuhen des Dalai Lamas gesegnet. Im Sera-Kloster konnten wir den Moenchen beim Debattieren zusehen. Das Ganden-Kloster liegt auf ueber 4.000 m Hoehe an einem Berg. Es ist eine ganze Klosterstadt, die nur ueber eine schlechte und sehr steile Strasse zu erreichen ist. Nicht nur das Kloster selbst ist sehenswert. Man hat von dort auch eine tolle Aussicht. Geier konnten wir auch ueber dem Tal kreisen sehen, denn in der Naehe des Klosters befindet sich ein Begraebnisplatz der Tibeter.
Der Besuch des Ganden-Klosters bildete den Abschluss unserer Reise nach Tibet. Anschliessend ging es zum Flughafen von Lhasa und von dort zurueck nach Peking.
nylund73 am 12. August 13
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