Sehenswertes in Peking und Umgebung
Im Gedraenge am Kaiserpalast verschwindet mein Handy, so dass meine Kommunikationsmoeglichkeiten nun noch weiter eingeschraenkt sind. Fuer den Kaiserpalast selber habe ich einen halben Tag gebraucht und dabei nur einen Eindruck bekommen. Die Verbotene Stadt ist riesig. Drei wesentliche Eigenschaften sollte man hervorheben: Die Dimensionen dieses Bauwerks, die Massen an Menschen, die es besichtigen und die Lieblosigkeit der Praesentation. Es gibt eine sehr umfangreiche Praeziosensammlung, die aber leider in schlecht beleuchteten, staubigen Vitrinen ueber mehrere dunkle Pavillions verteilt ist. Hoffentlich aendert sich das bald. An einigen Stellen wird schon kraeftig renoviert. Nach dem Besuch des Palastes bin ich auf den Huegel in dem dahniterliegenden Park gestiegen. Von dort hat man eine tolle Aussicht. Der Park ist sehr schoen und eine Oase der Ruhe in Peking.

Vorgestern stand ein Besuch bei der Grossen Mauer in Badaling auf dem Programm. Zum Glueck war ich in fachkundiger Begleitung unterwegs. Bis zum Bahnhof zu kommen, war kein Problem, aber den richtigen Zug zu nehmen, war schon schwieriger. Die Mauer selber ist eine grosse Touristenattraktion. Man kann sogar mit der Seilbahn hochfahren. Die Mauer ist schon sehr imposant und man hat eine schoene Sicht ins Gebirge.

Das Hauptstadtmuseum, das ich mir gestern angesehen habe, ist ein sehr moderner Bau mit einer sehr sehenswerten Ausstellung ueber die Geschichte Pekings und vieler anderer sehenwerter Stuecke. Heute stand ein Besuch des Himmelsaltares auf dem Programm. Die gesamte Anlage ist sehr schoen, man kann nicht nur die Tempelanlagen besichtigen, sondern auch ausgiebig zwischen Schatten spendenden Zypressen umher gehen.