Sehenswertes in Peking und Umgebung
Im Gedraenge am Kaiserpalast verschwindet mein Handy, so dass meine Kommunikationsmoeglichkeiten nun noch weiter eingeschraenkt sind. Fuer den Kaiserpalast selber habe ich einen halben Tag gebraucht und dabei nur einen Eindruck bekommen. Die Verbotene Stadt ist riesig. Drei wesentliche Eigenschaften sollte man hervorheben: Die Dimensionen dieses Bauwerks, die Massen an Menschen, die es besichtigen und die Lieblosigkeit der Praesentation. Es gibt eine sehr umfangreiche Praeziosensammlung, die aber leider in schlecht beleuchteten, staubigen Vitrinen ueber mehrere dunkle Pavillions verteilt ist. Hoffentlich aendert sich das bald. An einigen Stellen wird schon kraeftig renoviert. Nach dem Besuch des Palastes bin ich auf den Huegel in dem dahniterliegenden Park gestiegen. Von dort hat man eine tolle Aussicht. Der Park ist sehr schoen und eine Oase der Ruhe in Peking.
Vorgestern stand ein Besuch bei der Grossen Mauer in Badaling auf dem Programm. Zum Glueck war ich in fachkundiger Begleitung unterwegs. Bis zum Bahnhof zu kommen, war kein Problem, aber den richtigen Zug zu nehmen, war schon schwieriger. Die Mauer selber ist eine grosse Touristenattraktion. Man kann sogar mit der Seilbahn hochfahren. Die Mauer ist schon sehr imposant und man hat eine schoene Sicht ins Gebirge.
Das Hauptstadtmuseum, das ich mir gestern angesehen habe, ist ein sehr moderner Bau mit einer sehr sehenswerten Ausstellung ueber die Geschichte Pekings und vieler anderer sehenwerter Stuecke. Heute stand ein Besuch des Himmelsaltares auf dem Programm. Die gesamte Anlage ist sehr schoen, man kann nicht nur die Tempelanlagen besichtigen, sondern auch ausgiebig zwischen Schatten spendenden Zypressen umher gehen.
nylund73 am 02. August 13
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Unterwegs in Peking
So langsam gewoehne ich mich an Peking. Die Stadt ist gross, stickig und tagsueber auch sehr heiss. Zu meiner Ueberraschung faellt die Orientierung leicht, weil die Stadt einen quadratischen Grundriss hat und die Strassen meist rechtwinkling sind. Die U-Bahn ist sehr modern und das Netz ist in den letzten Jahren auch sehr gewachsen. Der Netzplan im Reisefuehrer ist total veraltet, so viele Linien sind in den letzten zwei bis drei Jahren hinzu gekommen. Die Ansagen sind ausser auf chinesisch alle auch auf Englisch, so dass die Benutzung auch fuer Auslaender ganz einfach ist. Es gibt aufladbare Chipkarten, von denen der Fahrpreis abgebucht wird. Alle Zuege haben Klimaanlage. Das ist bei dem Wetter wirklich angenehm. Mittlerweile traue ich mich auch Bus und O-Bus zu fahren. Die Chipkarte gilt hier auch und der Fahrpreis ist etwas guenstiger als in der U-Bahn. Das Busnetz ist unuebersichtlich, aber wenn der Bus nicht dahin faehrt, wo ich hinwill, steige ich eben an der naechten Haltestelle wieder aus.
Ein Internetcafe habe ich mittlerweile auch gefunden. Und nach einigen Verstaendigungssschwierigkeiten habe ich einen Platz am Rechner.
nylund73 am 02. August 13
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